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Friedrich + Ebert Galerie, Wuppertal

Die aktuellen Arbeiten des in Hamburg lebenden Malers Thorben Eggers, einem Meisterschüler von Eberhard Havekost an der Kunstakademie Düsseldorf, zeigen am Rechner als Bildverschiebungen und sich digital überschneidende Fenster zerstückelte und komprimierte Bilder, die später auf Leinwand übertragen einen physisch haptischen Eindruck hinterlassen. Die Galerie Friedrich + Ebert an der Wuppertaler Friedrich-Ebert-Straße 236 präsentiert die 15 Kunstwerke samstags, jeweils von 12 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung, bis 12.Dezember

Das Konzeptuelle an seiner Kunst interessiert auch Galerist Steffen Peter: „Eggers untersucht die Möglichkeiten von Malerei in Zeiten allgegenwärtiger digitaler Bildproduktion und -manipulation. Mit dem Pinsel lässt er zuvor am Computer erstellte Kompositionen Wirklichkeit werden.“ „Interior“ aus 2020 ist die Weiterentwicklung der Formleinwandgeschichte, wobei sich eher subtil eine Inneneinrichtung durch einzelne Pflanzenelemente als pixelartige Artefakte und Verwischungen erschließt. Die fein abgestimmten Ränder, etwa in gelber, rosa und monochromer Farbe gehalten, überführen durch feine Risse und Strukturen in die Haptik.

(Peter Ryzek – Auszug der Westdeutschen Zeitung. 12.10.2020)

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